Aug 2007
29/Aug/23:52/2007/
Schreibe ich jetzt noch oder nur ein paar Seiten
lesen und dann schnell schlafen? Zuerst eine heiße
Trinkschokolade. Morgen ist der Tag voll ausgeplant,
denn wir haben zurzeit Projekttage in der Schule und
am späten Nachmittag hat sich Besuch angemeldet.
Freitag wollen wir eigentlich nach Oschersleben
fahren ... Damit ist der Monat August schon wieder
vorbei.
Der Kakao duftet - nun bin ich schon beim Schreiben.
Ich hatte mir so viel vorgenommen für diese Woche, in der Andreas in London ist. Unzufrieden bin ich nicht, denn einiges kann schon abhaken werden.
Zum ersten Mal fünf Tage allein in Merzenich. Ich bin allein, jedoch nicht einsam - eine gewisse Ungezwungenheit ist auch ein angenehmes Gefühl, keine Rücksichtnahme, keine Angepasstheit - ich bin die Bestimmerin, kann tun und lassen wann, wo und wie ich es will.
Am Freitag sind wir wieder zusammen.
Der Monat August ist der erste Schulmonat nach den Sommerferien in NRW und damit beginnt das zweite Schuljahr unseres Lehrerdaseins in Düren. Nach acht Wochen "Kur-Urlaubs-Ferienzeit" habe ich mich auf die Schule wieder gefreut und es war überhaupt kein Vergleich zum Vorjahr. Bekannte Gesichter, bekannte Schüler, bekannte Zimmer, bekannte Zeiten, bekannte Bedingungen, aber auch andere Gesichter, andere Schüler, andere Bedingungen. Ein idealer Zustand: Bekanntes und Vertrautes gepaart mit Neuheiten. Mir wird erst jetzt bewusst, wie intensiv das Empfinden vor einem Jahr war. Einiges konnte ich gar nicht aufnehmen, weil es zu viele neue Eindrücke waren. Dies habe ich jetzt nachholen dürfen. Wieder ein Anfang.
Ich bin Klassenlehrerin und habe damit die Verantwortung für 27 Schüler übernommen. Nach wie vor ist es ein besonderes Gefühl, Jugendliche eine gewisse Wegstrecke ihres Lebens begleiten zu können. Gerade jetzt zu den Projekttagen lernen wir uns intensiv kennen, denn die Renovierung des Klassenzimmers ist für uns alle eine enorme Herausforderung.
Ich bin nicht mehr so ängstlich wie im letzten Jahr, versuche selbstbewusster auch hartnäckiger meine Berufserfahrungen einzubringen. Es sind erst vier Wochen Unterricht und ich schlafe nachts schlecht, falle am Nachmittag für eine halbe Stunde in eine Tiefschlafstarre und muss am Abend mich unheimlich motivieren, um alle Vorbereitungen zu schaffen. Oft frage ich mich, ob es am Alter liegt, geht es anderen auch so oder ist mein Körper immer noch mit dem Verarbeiten sowie Aufarbeiten von Krankheitssymptomen beschäftigt? Also sollte ich schleunigst lernen, einiges einfach zu ignorieren, nicht so wichtig zu nehmen - Prioritäten zu setzen. Man, oh man, das will ich doch schon seit zwei Jahren.
Der Kakao duftet - nun bin ich schon beim Schreiben.
Ich hatte mir so viel vorgenommen für diese Woche, in der Andreas in London ist. Unzufrieden bin ich nicht, denn einiges kann schon abhaken werden.
Zum ersten Mal fünf Tage allein in Merzenich. Ich bin allein, jedoch nicht einsam - eine gewisse Ungezwungenheit ist auch ein angenehmes Gefühl, keine Rücksichtnahme, keine Angepasstheit - ich bin die Bestimmerin, kann tun und lassen wann, wo und wie ich es will.
Am Freitag sind wir wieder zusammen.
Der Monat August ist der erste Schulmonat nach den Sommerferien in NRW und damit beginnt das zweite Schuljahr unseres Lehrerdaseins in Düren. Nach acht Wochen "Kur-Urlaubs-Ferienzeit" habe ich mich auf die Schule wieder gefreut und es war überhaupt kein Vergleich zum Vorjahr. Bekannte Gesichter, bekannte Schüler, bekannte Zimmer, bekannte Zeiten, bekannte Bedingungen, aber auch andere Gesichter, andere Schüler, andere Bedingungen. Ein idealer Zustand: Bekanntes und Vertrautes gepaart mit Neuheiten. Mir wird erst jetzt bewusst, wie intensiv das Empfinden vor einem Jahr war. Einiges konnte ich gar nicht aufnehmen, weil es zu viele neue Eindrücke waren. Dies habe ich jetzt nachholen dürfen. Wieder ein Anfang.
Ich bin Klassenlehrerin und habe damit die Verantwortung für 27 Schüler übernommen. Nach wie vor ist es ein besonderes Gefühl, Jugendliche eine gewisse Wegstrecke ihres Lebens begleiten zu können. Gerade jetzt zu den Projekttagen lernen wir uns intensiv kennen, denn die Renovierung des Klassenzimmers ist für uns alle eine enorme Herausforderung.
Ich bin nicht mehr so ängstlich wie im letzten Jahr, versuche selbstbewusster auch hartnäckiger meine Berufserfahrungen einzubringen. Es sind erst vier Wochen Unterricht und ich schlafe nachts schlecht, falle am Nachmittag für eine halbe Stunde in eine Tiefschlafstarre und muss am Abend mich unheimlich motivieren, um alle Vorbereitungen zu schaffen. Oft frage ich mich, ob es am Alter liegt, geht es anderen auch so oder ist mein Körper immer noch mit dem Verarbeiten sowie Aufarbeiten von Krankheitssymptomen beschäftigt? Also sollte ich schleunigst lernen, einiges einfach zu ignorieren, nicht so wichtig zu nehmen - Prioritäten zu setzen. Man, oh man, das will ich doch schon seit zwei Jahren.
01/Aug/21:18/2007/
Und dann? Irgendwann erfasst dich eine unheimliche
Sehnsucht nach ...? Ich würde so gern alles
aufschreiben, was mich in diesem letzten Jahr bewegt
hat, mir begegnet und passiert ist, doch es ist so
ein mächtiger Berg, der sich da angehäuft hat - also
gar nicht so einfach einen Anfang, den Aufstieg, zu
finden. Vielleicht ist diese Vollmondnacht ja ein
Neubeginn, welcher gleichzeitig der Abschluss für ein
Stück Lebensgeschichte wird.
Wir haben unheimlich viel Musik gehört und dann kamen die Erinnerungen an vergangene Zeiten, Erlebnisse werden wach, Empfindungen sind spürbar, so dass eine Unruhe den ganzen Körper erfasst. Eine Unmenge Bilder entstanden im Kopf und ich hatte das Gefühl, dass die Zeit, wofür auch immer, einfach nicht reicht. Dabei ist es nur eine Sache der Organisation und des richtigen Zeitpunktes. Jetzt!
Zuerst möchte ich euch das geniale Yoga-Buch von Frau Dr. Angela Dietz vorstellen. Auch dazu gibt es eine bewegende Geschichte des Kennenlernens. Doch darüber schreibe ich später. Es ist ein ganz persönliches Buch, welches nicht nur Körperübungen enthält, sondern auch die Seele anspricht - so, wie vielleicht der Grundgedanke des Yogas verstanden werden soll. Ich habe mich schon länger mit Yogaübungen beschäftigt und unter Anleitung gelingen die Asana(s) recht gut, doch nach dieser Vorlage, alles ist kompakt und übersichtlich, kann man auch allein üben - ich bin einfach begeistert: (M)ein Leben mit Yoga. Das Buch kann man nur über die Autorin bestellen.
Wichtig sind mir ein paar neue Bilder, auch wenn der dazugehörende Text noch ein wenig auf sich warten lässt.
Wir haben unheimlich viel Musik gehört und dann kamen die Erinnerungen an vergangene Zeiten, Erlebnisse werden wach, Empfindungen sind spürbar, so dass eine Unruhe den ganzen Körper erfasst. Eine Unmenge Bilder entstanden im Kopf und ich hatte das Gefühl, dass die Zeit, wofür auch immer, einfach nicht reicht. Dabei ist es nur eine Sache der Organisation und des richtigen Zeitpunktes. Jetzt!
Zuerst möchte ich euch das geniale Yoga-Buch von Frau Dr. Angela Dietz vorstellen. Auch dazu gibt es eine bewegende Geschichte des Kennenlernens. Doch darüber schreibe ich später. Es ist ein ganz persönliches Buch, welches nicht nur Körperübungen enthält, sondern auch die Seele anspricht - so, wie vielleicht der Grundgedanke des Yogas verstanden werden soll. Ich habe mich schon länger mit Yogaübungen beschäftigt und unter Anleitung gelingen die Asana(s) recht gut, doch nach dieser Vorlage, alles ist kompakt und übersichtlich, kann man auch allein üben - ich bin einfach begeistert: (M)ein Leben mit Yoga. Das Buch kann man nur über die Autorin bestellen.
Wichtig sind mir ein paar neue Bilder, auch wenn der dazugehörende Text noch ein wenig auf sich warten lässt.