Der Alltag hat uns wieder, die Ferien sind vorbei, Andreas muss zur Schule und um 6.00 Uhr aufstehen. Ich bleibe bis um 7.30 Uhr im Bett, dann möchte ich die Zeit heute intensiv nutzen, denn morgen nach der Chemotherapie bin ich für die nächsten drei Tage handlungsunfähig. Also werde ich alles ganz bewusst zelebrieren. Die Gymnastik länger und mit Musik durchführen, beim Duschen den Wasserstrahl auf der Haut spüren, während des Frühstückens lesen, den Duft der frischen Wäsche bemerken, die neuen Einträge auf der Homepage speziell bearbeiten, mit meiner Mutti 45 Minuten telefonieren, die Bettwäsche wechseln, für Andreas das Mittagessen liebevoll zubereiten. Da ist er schon, die Zeit vergeht zu schnell. Weitere Besonderheiten sind: Andreas kauft für mich ein neues Auto, wir schauen uns einen Film zum vierten Mal an, eine Mail von G. berichtet über die Nebenwirkungen von Taxotere, eine Schülerin schreibt mir einen netten Brief und schenkt mir ein Kaleidoskop (habe ich schon als Kind gemocht), H.,R.,C.,D rufen an und sagen, dass sie morgen an mich denken werden. Ich danke euch und habe trotzdem Angst.
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Sonntagsfrühstück,
Sonntagslektüre,
Sonntagsgespräche,
Sonntagscomputerarbeit,
Sonntagsruhe,
Sonntagshausarbeit,
Sonntagsspaziergang,
Sonntagstelefonate,
Sonntagsabendbrot,
Sonntagsfilm,
Sonntagsgedanken.

Ich habe heute noch eine Mail - Nachricht erhalten, die mich erschüttert hat. Karoline Erdmann (siehe Lektüreempfehlung) ist gestorben.

" Guten Tag Cerstin, ich habe gerade Ihren Beitrag auf der Homepage von Karoline gesehen und muss Ihnen leider mitteilen, dass sie Anfang Februar verstorben ist. Im Oktober letzten Jahres hatte sie plötzlich massive Rückenschmerzen und man entdeckte, dass sie Metastasen des Krebses hatte. Ihr blieb nur noch der Abschied. Ihre Abschiedsfeier war eine wunderbare Zusammenstellung von Musik, Lesungen, Gedichte, die sie selbst noch gestaltet hatte. Ihre Familie, ihr Tanzpartner und viele FreundInnen nahmen auf dem Freiburger Hauptfriedhof  teil. Mit den besten Wünschen Ingrid Frölich Eine Freundin von Karoline"
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Ein ganz ruhiger Samstag. Ein wenig im Haushalt wirtschaften, Essen zubereiten, Wäsche sortieren, Blumen pflegen, im Internet lesen und telefonieren. Es gibt Situationen, z.B. die erste Zeit nach der Chemotherapie, da könnte ich das Telefon verfluchen und es gibt Tage, z.B. diesen Sonnabend, da freue ich mich über jeden Anruf oder telefoniere selbst. Ein fröhliches Gespräch mit meinen Eltern führt mich wieder durch die Dorfidylle und lässt Kindheitserinnerungen wach werden. Es gibt für mich, so lange ich Kind bin, immer nur ein Zuhause. Ein Gefühl von Angenommensein, Geborgenheit und Liebe verbinde ich mit ihnen. Sie sind Mutter und Vater, Freunde, Ratgeber, Zuhörer, Vertraute, Begleiter und sind immer für uns, ihre Kinder, da - immer. Wenn ich einen Teil dieser Empfindungen an meinen Sohn weitergeben kann, dann fühle ich mich in der Mutterrolle wohl. Die Sorge und das Mitfühlen bestimmen unsere Gespräche zurzeit. Mit meiner Schwester bespreche ich ihr Kommen am Dienstag, wenn ich meine fünfte Chemotherapie bekomme. Ich freue mich auf C., sie wird bei mir sein, wenn es mir nicht so gut geht. R. ruft an, sie ist aus dem Winterurlaub zurück und erkundigt sich nach meinem Befinden. Am Abend kann ich mit Felix telefonieren. Ich fühle mich gleich viel besser, wenn es ihm auch gut geht. Ihm geht es gut.
Wir trinken Wein, Andreas spielt auf dem Klavier. Es ist schön, dass wir alle miteinander verbunden sind.
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Meine erste Handlung am Morgen: Die Bilder müssen auf die Homepage. Es dauert keine 10 Minuten und ich schaue mir zufrieden die Fotos an. Toll! Ein freundlicher Morgen folgt einem unangenehmen Abend. Wir müssen zur Blutwertkontrolle ins Labor und anschließend zur Station 10, um meine Chemotherapieentscheidung mitzuteilen. Ich habe mich entschieden. Keine neuen Nebenwirkungen und keine längere Therapie sollen mich ärgern. Das Ärzteteam wird schon verantwortungsbewusst mit ihrer Wahl der Chemotherapie im Kampf gegen meinen Krebs umgegangen sein. Ich muss/möchte vertrauen. Ganz sicher bin ich mir nicht. Es wird sich ja erst in einigen Jahren zeigen. Die Blutwerte sind etwas besser (Hb 6,7 / Leuko 2,2 / Thrombo 176), doch die Gabe der Chemotherapie ist noch nicht sicher. Am Montag möchte ich nicht noch einmal zur Kontrolle, dann richte ich mich lieber auf einen langen Dienstag ein. Als ich der Schwester M. meine Entscheidung mitteile, nimmt sie dies mit den Worten zur Kenntnis: " Dies ist ganz allein ihre Entscheidung, ich rede da nicht rein." Ich weiß. Dann soll ich mich auf die Waage stellen. Also lohnte das Gespräch mit der Chefärztin Frau Dr. Langanke. Trotzdem war ich in diesem Moment überrascht und verunsichert. Ich habe immer noch ein gestörtes Verhältnis zu Personenwaagen. Nur meine Jacke konnte ich ausziehen und musste dann auf die Waage treten. 53 kg - damit waren Schwester M. sehr zufrieden. Ich ??
Die Sonne scheint, ich habe die Augen geschlossen und genieße auf der Rückfahrt das Licht und die Wärme. Am Nachmittag können wir nun endlich unseren langen Spaziergang antreten. Der Wind bläst kalt ins Gesicht. Gut, dass wir uns von der Sonne nicht haben täuschen lassen und jetzt die dicken Wintersachen tragen. Die Gesprächsthemen drehen sich natürlich um Autos und Chemotherapien. Erst nach einer Weile hat die frische Luft auch unsere Gedanken neu belebt. Mit einem heißen Kakao kommt Zuhause die Behaglichkeit. Andreas wird wohl am Abend noch lange vor dem Computer sitzen und nach einem neuen Auto für mich suchen. Viel Spaß!
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Heute werden wir einen ganz langen Spaziergang unternehmen, vielleicht auch nach Naumburg fahren, um uns dort den Dom anzusehen. Ja, keine Termine oder andere Verpflichtungen, wir können einfach gehen oder fahren, ganz egal wohin.
Vormittags sitzen wir vor dem Computer, arbeiten, lesen, gestalten, probieren .... . Andreas hatte schon vor längerer Zeit vorgeschlagen, den Twingo zu verkaufen und ein kleines Auto mit Servolenkung zu erstehen. Doch ich kam bis jetzt mit meinem Auto gut klar, fuhr fast täglich meine Strecken. War es wirklich notwendig? Zwar standen Werkstattkontrollen, TÜV, Frontscheibenwechsel an. Doch ein neues Auto dafür? Andreas meinte, es wäre ein Versuch, das Auto über das Internet zu verkaufen. Kaum war dieser Versuch in die Tat umgesetzt, klingelte das Handy. Ich fasse es nicht! Innerhalb einer Stunde gab es 5 bis 6 Angebote. Mein Twingo war so gut wie verkauft. Andreas wollte mich beruhigen und fuhr mit mir zu verschiedenen Autohäusern. Beruhigt war ich dadurch nicht. Im Gegenteil! Kopfschmerzen stellten sich ein und ich fühlte mich überrumpelt. Wir wollten spazieren gehen. Am Nachmittag stand fest, dass ein potenzieller Käufer sich mein Auto ansieht. Nun war es so. Andreas will, dass es mir gut geht, dass ich mich freue. Es ist unserer Situation geschuldet: Jetzt das Leben genießen. Ich sitze wieder vor dem Computer und versuche, Bilder auf die Homepage zu platzieren. Gedanklich bin ich nicht so richtig bei der Sache. Ich entwickele eine innere Beziehung gegenüber Gegenständen, die mir helfen, den Alltag zu meistern. Mein Auto war mir ein nützlicher Partner gewesen. Am Abend räumte ich alle persönlichen Dinge aus und verabschiedete mich. Dies ging mir viel zu schnell. Um 21.00 Uhr fährt mein Twingo ohne mich auf der Autobahn. Lange arbeitete ich noch an der Homepage. So gegen 23.45 Uhr war ein Ende abzusehen, die Bilder ausgesucht, Texte geschrieben, nur noch veröffentlichen. Was jetzt? Der Bildschirm ist nur noch weiß. Gesichert? Natürlich nicht! Tränen stehen mir in den Augen. Für heute reicht es. Ich muss ins Bett!
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Das Wetter: Regen, Wind, Kälte - trüb, grau, diesig - legt sich aufs Gemüt. Frühling wäre schön, mit allen Sinnen genießen: Sonne, Blumen, Vögel - warm, hell, duftend. Wo und wie tanke ich Glückshormone? Sport ist im Moment für mich nur im Zimmer möglich, also öffne ich das Fenster und starte beschwingt in den Tag. Andreas albert mit herum, so wirkt alles schon viel entspannter. Telefonieren ist auch gut. Freundliche Worte schmeicheln der Seele. Meine Familie ist immer für mich da. Auch mit Bekannten lässt es sich herrlich quatschen. Am Abend wollen D. und D. kommen. Ich werde ein Brot backen. Frisches Brot, Käse, Oliven und Wein bei Kerzenschein mit netten Freunden, das muss so sein. Jetzt geht es mir wieder gut, meine Glückshormone breiten sich aus, der Kontakt zur Außenwelt ist hergestellt, ich habe ein Ziel und Andreas hat mich lieb. So gut geht es oft den Gesunden nicht. Mir verbleibt noch einige Zeit zum Arbeiten an der Homepage.
Es wird ein angenehmer und langer Abend. Wir vier erzählen und diskutieren, auch über Krebs, Therapie, Befindlichkeiten..., bis 0.30 Uhr, dann möchte ich nur noch ins Bett und schlafen.
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Auch dieser Tag ist fast zu Ende - die Zeit vergeht so schnell - viel zu schnell - Lebenszeit! Was beinhaltete heute meine Lebenszeit? Neben Alltäglichkeiten, die wunderbar sein können, waren das Labor, die Werte und das Gespräch auf der Station die wichtigsten Begebenheiten. Meine Blutwerte sind nicht sehr gut (Hb 6,7 / Leuko 1,8 / Thrombo 134), aber es ist kein Unwohlsein dabei. Jedoch wird in dieser Situation keine Chemotherapie gegeben und ich muss zur erneuten Kontrolle am Freitag erscheinen. Bevor wir (Andreas ist mit - sehr beruhigend!) die Station verlassen, führen wir ein ausführliches Gespräch mit Schwester M.. Sie ist sehr nett und hört sich meine Bedenken zum Wechsel der Chemotherapie an, informiert mich über Nebenwirkungen und räumt die Möglichkeit ein, dass ich mich am Freitag noch einmal mit der Ärztin unterhalten kann. Ich bin zwar noch keinen Schritt in meiner Entscheidungsfindung weiter, habe aber Zeit zum Nachdenken und Recherchieren gewonnen. Dafür bin ich sehr dankbar. Nun möchte ich nur noch schnell diesen Ort verlassen. Kopfschmerzen und Übelkeit stellen sich ein, wenn ich das Krankenhaus betrete - die Psyche spiel mit mir.
Meine Internetanfragen bei pinnwand@inkanet.de war auch erfolgreich. A., die meine Anfrage im Forum gelesen hatte, schrieb mir ganz lieb zurück und auch vom Patiententelefon sind viele Informationen zum Nachlesen gesendet worden. Toll, dass ich diese Möglichkeiten alle nutzen kann. Vielleicht kann auch ich irgendwann einmal meine Erfahrungen weiter geben und so schnell helfen.
Am Abend kam T. noch zu uns und sorgte für lustige Zerstreuung.
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Ein verregneter Tag, grau, kalt, diesig - also muss es gemütlich Zuhause sein. Wir lachen allerdings bei unseren gymnastischen Übungen schon, so dass gar keine schlechte Laune aufkommt. Zum Frühstück bei Kerzenschein fühlen wir uns wohl, plaudern und schauen "Frühstücksfernsehen". Ja, man staune - ich besonders! Wir haben einen kleinen tragbaren Fernseher-DVD-Player gekauft. Er steht auf dem Tresen und wird im wahrsten Sinn des Wortes angesehen. Wie gestalten wir denn den Tag so? Eine wichtige Aufgabe wird die Homepage sein. Die andere Aufgabe das Suchen nach Informationen über den Wirkstoff Docetaxel. Bis morgen muss ich mich nämlich entscheiden, welche Chemotherapie ich am 28.02.2006 erhalten soll. 4X habe ich die Standardchemotherapie FEC bekommen und sie mit Übelkeit und Erbrechen ertragen. ABER: "Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass Frauen, die mit dem modernen Krebsmedikament Taxotere (Wirkstoff Docetaxel) behandelt wurden, um 32 Prozent seltener einen Rückfall erlitten als Patientinnen, die eine Standardtherapie mit herkömmlichen Medikamenten erhielten. Bei Frauen, die einen nur geringen Befall der Lymphknoten hatten, stieg die Überlebenschance um mehr als 50 Prozent an." (http://www.gesundheit.de) ????????? Wofür entscheide ich mich nun? Die Nebenwirkungen, die bei der Behandlung mit Docetaxel auftreten, sind umwerfend. Lesen, lesen - Informationen sammeln. Wir gehen trotz des Schneeregens eine Stunde nach draußen. Frische Luft und Bewegung sind gut. Andreas meint, dass es auch vorteilhaft sein kann, wenn man weiß, was passiert. Er erinnert an das Gespräch mit Frau Dr. Langanke. Aber entscheiden soll ich selbst. Muss ich auch. Ich werde morgen, wenn ich ins Labor muss, noch einmal das Gespräch mit Schwester A. suchen und dann entscheiden.
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Wenn jede Stunde sehr intensiv genutzt wird, das muss nicht immer mit Aktivität verbunden sein, dann vergeht die Zeit besonders schnell. Es sind genau 24 Stunden vergangen und ich sitze wieder vor dem Computer und schreibe meine Tagebuchaufzeichnungen. War es Leben, was die Zeit füllte? Natürlich! Nach vier Stunden Schlaf in der Nacht waren wir putz munter. Erst unterhielten wir uns um 4.00 Uhr und dann haben wir eine Stunde gelesen, bis mir doch noch die Augen zufielen. Andreas konnte dann sogar noch länger schlafen, er ist erst gegen 9.30 Uhr aufgestanden, da hatte ich schon meine Gymnastik absolviert. Das Sonntagsfrühstück ist das Frühstück in der Woche. Bei frischen Brötchen und einem weichen Ei lassen wir so richtig die Seele baumeln, quatschen, planen, philosophieren ... Die Arbeit an der Homepage war heute nicht so produktiv, viele technische Details musste ich erfragen und konnte die Seiten noch nicht gestalten. Kleine Schritte führen auch zum Ziel, man muss nur gehen. Am Nachmittag waren wir eingeladen und haben nette Stunden im "Andreas-Familien-Kreis" verbracht. Das Thema Krebs wurde von I. angesprochen. Ich sah die Betroffenheit in den Gesichtern und merkte, wie aufmerksam uns zugehört wurde. Mir geht es heute gut, ich bin fröhlich und genieße die Zeit, so konnte ich unbefangen alle Fragen beantworten. Es kam keine bedrückende Stimmung auf und ich wollte nicht im Mittelpunkt stehen. Außerdem war heute nicht der Zeitpunkt und es waren auch nicht die Personen, mit denen ich tiefe Gespräche führen wollte. So waren wir alle dankbar, als ein neues Thema gefunden wurde. Es ist schon interessant, dass ich durch die Krankheit bereits einiges gelernt habe. Ich lasse mich nicht zu Sachen drängen, die ich nicht will. Heute wollte ich nicht über Krebs reden.
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21.30 Uhr eigentlich bin ich schon wieder müde. Mein Körper verlangt sehr häufig nach Schlaf. Doch heute möchte ich diese Homepage noch ins Netz stellen. Carpe diem!
Andreas hat schon seit Tagen gedrängelt, doch ich konnte mich nicht so richtig durchringen. Sollte ich wirklich einen Teil meines Lebens so für alle zugänglich machen? Auf der anderen Seite möchte ich unbedingt mit Betroffenen in Kontakt treten, sie so kennen lernen und etwas über ihre Erfahrungen lesen.
Der heutige Tag hat nur darauf gewartet, etwas Neues zu beginnen. Die Sonne weckte uns - Licht, Helligkeit in der ganzen Wohnung. Das Aufstehen fiel nicht schwer, Fenster auf und tief ein - und ausatmen. Herrlich! Jetzt noch einige sportliche Übungen, damit der Kreislauf munter wird und ich nicht ganz meine Beweglichkeit verliere. An vielen Tagen ist es mir nicht möglich sportlich aktiv zu sein. 11 Tage nach der 4. Chemotherapie geht es mir jedoch gut und ich möchte diese Zeit wirklich nutzen. Bei unserem Frühstück (Obst und Müsli) besprechen wir den heutigen Tag. Andreas arbeitet am Computer und könnte mir bei der Gestaltung der Homepage (alle technischen Arbeiten) helfen. Also ran an die Arbeit! Der Zeitpunkt für einen langen Spaziergang wird auch vom Wetter mitbestimmt. Am Nachmittag scheint die Sonne und wir lassen uns den noch recht kalten Wind ins Gesicht wehen. Wir reden über die nächsten Entscheidungen, die anstehen, z.B. über den Wechsel der Chemotherapie (morgen mehr dazu). Ich fühle mich erfrischt und setze mich wieder vor den Computer. Es bereitet mir Freude auch wenn mir das Schreiben nicht so leicht fällt. Andreas liest mit, korrigiert, stellt ein. Auch das Abendbrot bereitet er vor. Ich schaue mir die einzelnen Seiten an und freue mich, dass ich doch schon einiges geschafft habe. Morgen arbeite ich weiter.
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