Jul 2007
31/Jul/10:35/2007/
Der letzte Tag im Juli, noch drei freie Ferientage in
NRW - ich werde schreiben, doch es wird das
Aufschreiben von Erinnerungen sein. Wenigstens eine
Eintragung für jeden Monat möchte
ich verfassen. Da das vergangene Jahr so
unheimlich erlebnisintensiv war, werden die
Aufzeichnungen mir die Möglichkeit geben, über alles
noch einmal nachzudenken. Für meinen Seelenfrieden
ganz bestimmt gewinnend, so kann ich meine Gefühle
besser verstehen. Es war nicht ganz einfach mit mir
selbst klar zu kommen, meine Gedanken und Reaktionen
zu begreifen, mich anzunehmen. Himmelhoch jauchzend
und zu Tode betrübt - ein ständiges Auf und Ab kann
ganz schön belastend sein. Nicht nur für mich selbst,
nein auch für alle Beteiligten. Wenn Andreas nicht so
viel Geduld mit mir hätte/hat, so viel Zuversicht und
Lebensmut ausstrahlte/ausstrahlt, mein "langes
Gesicht" (Kommt ein Pferd in die Kneipe; fragt der
Wirt: Was machst du denn für ein langes Gesicht?) zum
Lachen bringen würde, dann wäre es manchmal ganz
schön traurig. Ich kann jetzt noch nicht erklären,
woher diese Traurigkeit kommt, diese Schwermut, die
ich wirklich bis jetzt nicht gekannt habe.
Ja, und was hat es gebracht? Wir waren uns noch niemals so nah!
"Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts. (Sören Kierkegaard)
So werden aus den schwarzen Monaten am linken Rand nach und nach blaue.
Ja, und was hat es gebracht? Wir waren uns noch niemals so nah!
"Verstehen kann man das Leben nur rückwärts. Leben muss man es vorwärts. (Sören Kierkegaard)
So werden aus den schwarzen Monaten am linken Rand nach und nach blaue.