Jun 2008
26/Jun/23:55/2008/
Arztbesuch bei Dr. Danaei in Aachen.
Er ist ganz bestimmt zurzeit mein Lieblingsarzt, obwohl seine Art sehr speziell ist. Aachen ist eine schöne Stadt, leider verkrampft sich mein Herz immer, wenn ich hier bin und dies liegt nicht nur an meiner Erkrankung. Doch keine sentimentalen Empfindungen, jetzt zählen nur Tatsachen. Die Tumormarkerwerte sind hoch, mein Allgemeinzustand ist schlecht und ich bin einfach nur depressiv. Alles, alles sieht mein netter Arzt und er macht sich Sorgen: "So eine schöne Frau und so traurig sieht sie aus." Ich solle doch fröhlich sein und mehr lachen, denn nur so kann man gesund werden. Ja, dies stimmt ganz bestimmt, doch meine heile Welt gibt es nicht mehr, ich spüre keinen festen Boden unter meinen Füßen, nichts zum Anlehnen, nichts, worauf ich mich verlassen kann, und ich bin so allein, so leer. Meine Mutter wird an ihrer Krebserkrankung bald sterben. 500 km liegen zwischen uns, wir können nur ganz fest aneinander denken, und noch viele "Kilometer" mehr zwischen A. und mir. Dabei halten wir uns heute für einige Stunden in ein und der selben Stadt auf. Aachen kann auch ziemlich traurige Empfindungen auslösen. Es tut weh - richtig weh - mein Herz.
Er ist ganz bestimmt zurzeit mein Lieblingsarzt, obwohl seine Art sehr speziell ist. Aachen ist eine schöne Stadt, leider verkrampft sich mein Herz immer, wenn ich hier bin und dies liegt nicht nur an meiner Erkrankung. Doch keine sentimentalen Empfindungen, jetzt zählen nur Tatsachen. Die Tumormarkerwerte sind hoch, mein Allgemeinzustand ist schlecht und ich bin einfach nur depressiv. Alles, alles sieht mein netter Arzt und er macht sich Sorgen: "So eine schöne Frau und so traurig sieht sie aus." Ich solle doch fröhlich sein und mehr lachen, denn nur so kann man gesund werden. Ja, dies stimmt ganz bestimmt, doch meine heile Welt gibt es nicht mehr, ich spüre keinen festen Boden unter meinen Füßen, nichts zum Anlehnen, nichts, worauf ich mich verlassen kann, und ich bin so allein, so leer. Meine Mutter wird an ihrer Krebserkrankung bald sterben. 500 km liegen zwischen uns, wir können nur ganz fest aneinander denken, und noch viele "Kilometer" mehr zwischen A. und mir. Dabei halten wir uns heute für einige Stunden in ein und der selben Stadt auf. Aachen kann auch ziemlich traurige Empfindungen auslösen. Es tut weh - richtig weh - mein Herz.
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